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Caritas: Ausbeutung und Verstoß gegen das GG Paragraph 1

Über die


Caritas


und ihre


Ausbeutung


von HARTZ IV – Empfängern


Es ist ein kühler und düsterer Morgen, als Martin M. (Namen aus Sicherheitsgründen verändert) das schwarze, eiserne Tor durchquert und langsam über den tristen Hof geht, welcher voller Schlaglöcher übersät ist. Vor ihm baut sich ein großes Fabrikgebäude auf und Martin M. läuft ein Schauer über den Rücken. In seiner Hand hält er ein Schreiben des Jobcenters Gera für eine Maßnahme im Schatzwerk der Caritas. In diesem Schreiben wurde er freundlich aufgefordert, sich im Schatzwerk zu melden und an einer Maßnahme teilzunehmen, die seine Chancen für den ersten Arbeitsmarkt steigern sollen. Noch einmal schaut er auf das Schreiben und zieht seine Hoffnung daraus hervor, an diesem kühlen Ort, bevor er das Gebäude betritt.


Martin M. öffnet die Tür und geht langsam die Stufen hinauf, bis er das oberste Stockwerk erreicht. Leichte Anspannung ist ihm anzumerken, hat er doch schon viele Maßnahmen hinter sich gebracht, ohne das er danach einen Job gefunden hätte. Wird es dieses Mal anders sein? Wird er mit Hilfe der Caritas einen Job auf dem ersten Arbeitsmarkt bekommen? Wer würde das nicht gern...


Nach einem kurzen Gespräch mit den Leitern der Maßnahme wird Martin M. herumgeführt, wo er sämtliche Bereiche der Maßnahme sehen und sich anschließend entscheiden kann, wo er arbeiten möchte. Doch schnell merkt Martin M., das es in dieser Maßnahme keine geistig wertvolle Arbeit geben wird, müssen die Arbeiter doch Tätigkeiten ausführen, die auch seine 4jährige Tochter schaffen könnte. Holzstücke per Hand schleifen und bemalen, Geräte einschalten und schauen ob sie noch funktionieren oder Muster in die Rückseite von Spiegeln kratzen. Zu Beginn vielleicht noch interessant, merkt Martin M. schnell, wie diese Arbeit ihn geistig unterfordert. Immerhin bekommt er 1,30 Euro die Stunde und ein kleiner Zusatzverdienst motiviert ein wenig.


Die Monate verstreichen und Martin M. fühlt sich immer schlechter, da die Arbeit auf geistig unterstem Level sich befindet und er ein gesunder und intelligenter Mann ist. Eines Tages bekommen die Arbeiter des Schatzwerkes Gera eine katastrophale Nachricht. Ihre Aufwandsentschädigung wird von 1,30 Euro die Stunde auf 1,00 Euro gesenkt, da die Stadt Gera kein Geld mehr besitzt und diese Maßnahme nicht geschlossen werden soll. Ein Raunen geht durch die Menge, als diese Nachricht vom Leiter unter die Arbeiter gebracht wird und der Leiter der Maßnahme sagt allen wie Leid es ihm täte, das sie nun weniger Geld bekämen. Doch dies ist nur eine Lüge von Vielen, wie Martin M. bald herausfinden sollte....


Wer den Namen Caritas hört, der denkt sofort an christliche Werte und soziales Engagement, hat die Caritas doch viele soziale Projekte. Doch nicht überall wo Caritas drauf steht, sind auch christliche Werte und soziales Engagement drin. Denn ganz zum Schluss, muss auch die Caritas Geld verdienen, um ihre Projekte zu finanzieren und den Schein eines sauberen und fairen Vereins zu wahren. Um an dieses Geld zu gelangen, betreibt die Caritas Projekte für HARTZ IV – Empfänger wie das von Martin M.


Erwachsene Menschen mit gesundem Verstand müssen Tätigkeiten ausführen, die auch von Kindern ausgeführt werden könnten. Geistige Verwitterung ist die Folge, psychische Krankheiten und das Gefühl, wertlos zu sein. Mit dem Ziel, die Menschen fit für den ersten Arbeitsmarkt zu machen, werden die HARTZ IV – Empfänger in die Maßnahme geschickt, wo sie auch keine Fluchtmöglichkeit mehr haben, da das Jobcenter ihnen die Pistole an den Rücken hält – indem sie mit Sanktionen droht. Dies wäre nicht so schlimm, würde das Ziel erfüllt werden. Doch bis Heute bekam in den Bewertungen der Caritas kein einziger HARTZ IV Empfänger eine Bestätigung, das er nach der Maßnahme fit für den ersten Arbeitsmarkt ist. Das Ziel dieser Maßnahme wird also zu einhundert Prozent verfehlt. Für ein wirtschaftliches Unternehmen, würde das Bankrott bedeuten, eine Schließung des Betriebes. Warum nicht bei der Caritas?




Der Grund ist ganz einfach. Die Caritas verdient nicht daran, das sie HARTZ IV – Empfänger für den ersten Arbeitsmarkt fit macht, so wie es offiziell vom Jobcenter vorgegeben ist, sondern die Caritas verdient sich eine goldene Nase an der Ausbeutung von HARTZ IV – Empfängern. Sie bekommen nämlich nur 1 Euro die Stunde, während die Caritas 400 bis 600 Euro pro Arbeiter kassiert. Dazu die Einnahmen aus den Holzprodukten die verkauft werden, den reparierten Fahrrädern und Geräten – welche oft unentgeltliche Spenden sind – und trotzdem für Geld wieder verkauft werden.


Die Caritas verdient sogar so viel Geld, das sie es sich leisten kann, eine Abteilung – in der es kaum etwas zu tun gibt – in ein separates Gebäude umziehen zu lassen. Das Schatzwerk zieht ebenfalls bald in ein neues Gebäude. Ein sehr lukratives Geschäft muss es sein, HARTZ IV Empfänger für 1 Euro die Stunde arbeiten zu lassen und selber bis zu 600 Euro zu verdienen, ohne das überhaupt die Aufgabe vom Jobcenter erfüllt wird.


In Anbetracht dessen, das die Stadt Gera kein Geld mehr besitzt und der Bürgermeister der Presse bekanntgegeben hat das er Sparen möchte, ist es doch grotesk das solche Maßnahmen weiterhin existieren dürfen. Es wird der Caritas Geld geschenkt, für eine Leistung die nicht erbracht wird. Bedenkt man, das ungefähr 40 HARTZ IV – Empfänger im Schatzwerk arbeiten, dazu die Arbeiter im Sozialkaufhaus der Caritas und sie für jeden bis zu 600 Euro verdient, möchte man am liebsten gar nicht wissen, wie viel Geld die Stadt, das Amt, zum Fenster herauswerfen.


Doch neben dem Grund des Geldes, ist die Ausbeutung der Menschen durch die Caritas das Verwerflichste, besonders, da es sich dabei um eine christliche Organisation handelt. Die HARTZ IV – Empfänger werden von Anleitern schickaniert, wenn diese eine Kritik äußern, da einige Anleiter in den Bereichen nicht die Kompetenz und Reife besitzen, Menschen zu leiten. Den Arbeitern werden am Ende der Sitzungen Geschichten vorgelesen, wie es in Kindergärten der Brauch ist.


Die Würde des Menschen ist unantastbar, heißt es gleich zu Beginn unseres Grundgesetzes.

Bei der Caritas, scheint dieses Gesetz nicht zu gelten, ja sogar ungestraft.

Darf man HARTZ IV – Empfänger so behandeln?


Martin M. hat die Maßnahme nach einem Jahr beendet und laut den Regeln darf er nicht noch einmal in die Maßnahme Schatzwerk, der Caritas. Gebracht hat ihm diese Maßnahme nichts, denn er bekam von der Caritas ebenfalls eine Bewertung, in der ihm prognostiziert wurde, das er nicht fit für den ersten Arbeitsmarkt ist, wie vielen hunderten HARTZ IV – Empfängern vor ihm.


Doch der Caritas macht es nichts aus, denn das Amt schickt weiterhin neue HARTZ IV – Empfänger und davon gibt es bekanntlich ein paar Millionen. Genug Menschen, die mit Hoffnung hingeschickt und am Ende ausgebeutet werden.

9.5.11 17:26
 


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bisher 2 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Zitronella / Website (9.5.11 17:50)
Du bist also auch der Meinung, dass solche niederen, geistig abstumpfenden Arbeiten besser von den Millionen Chinesen gemacht gehören, die noch nicht mal einen Euro in der Stunde verdienen, damit wir den Krempel in Billigläden kaufen können?!

SEHR GUT! Das finde ich eine wirklich gesunde Einstellung für dich. So bringen wir die Welt vorwärts!

Und immer näher an den Abgrund.


Weller (6.12.14 23:09)
Solche Werkstätte abbrennen,oder zum Doktor gehen!
Wo Unrecht zu Recht wird,wird Widerstand zur Pflicht!!

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